Das Heidentum, die Kelten und die Druiden

Die Schamanen Europas


Die Schamanen aus Europa

Einige schamanische Traditionen, wie etwa die der Hopi, der sibirischen oder mongolischen Schamanen, bestehen bis heute in ungebrochener Weitergabe. Und dennoch werden sie heute in vielen Aspekten anders gelebt als vor 100 oder 2000 Jahren. Unser keltisches Erbe hat die europäische Kultur ähnlich stark mitgeprägt wie z.B. das Christentum (das übrigens vieles aus dem Keltischen kopiert und adoptiert hat) und ist ebenfalls bis heute lebendig.
Unsere Wurzeln in Europa sind im Europäischen Schamanismus.
dieser liegt bei den Heidnischen Völkern, den Kelten und noch in viel älteren Kulturen.
Vieles wurde unterdrückt und von der Kirche einverleibt.
Es ist wichtig zu unseren alten Wurzeln zurückzukehren und sich bewusst zu werden, dass alles beseelt ist.

ich feiere alle Jahreskreisfeste, schau unter Veranstaltungen nach, wann das nächste stattfinden wird.

Die Heidnisch -Keltischen Jahresfeste

Diese Feste sind für mich sehr wichtig, die Menschen merken, dass die Natur das Ebenbild der Schöpfung ist und das wir die Natur Ehren, Lieben und Beschützen sollten.

Du wünschst dir Erdung im stressigen Alltag, mehr Naturverbundenheit oder suchst nach neuen, spirituellen Anregungen? Heidnische Feste feiern den natürlichen Rhythmus des Lebens und der Natur und können auch unser modernes Leben bereichern.

Viele Fest- und Feiertage, die einen vermeintlich christlichen Hintergrund haben, gehen ursprünglich auf heidnische Riten und Bräuche zurück. Das Heidentum gehört zu den ältesten Religionen überhaupt und steckt voller spiritueller Ansätze, an die wir noch heute anknüpfen können



DER HEIDNISCHE GLAUBE

Unter dem Begriff „Heidentum“ werden grundsätzlich europäische Religionen zusammengefasst, die vor der Ausbreitung des Christentums existierten und nicht einen Gott, sondern unterschiedliche spirituelle Mächte, Götter und Naturgeister verehrten.

Im heidnischen Glauben der Germanen, Kelten und Wikinger war die Natur selbst göttlich und allen Lebewesen wohnte eine unsterbliche Seele inne. Es wurde nicht zwischen dem göttlichen und dem weltlichen unterschieden, denn alles war eins.

Mutter Erde galt als der Quell allen Lebens, daher wurde sie in heidnischen Religionen mit zahlreichen, jahreszeitlich wechselnden Ritualen und Zeremonien geehrt.


HEIDNISCHE FESTE IM JAHRESKREIS

Der heidnische Kalender unterteilt sich nicht in die klassischen zwölf Monate, wie wir sie kennen, sondern in ein „Rad des Jahres“, das auch Wicca-Jahreskreis genannt wird.

Die bedeutendsten, heidnischen Feste gliedern den Kreis in acht Abschnitte und orientieren sich am jahreszeitlichen Zyklus der Natur.

Die vier sogenannten Sonnenfeste Ostara, Litha, Mabon und Jul kennzeichnen jeweils den Beginn der Jahreszeiten.

Zwischen diesen Festen stehen jeweils die vier Feuerfeste Imbolc, Beltane, Lammas und Samhain. Sie stellen den Höhepunkt der jeweiligen Jahreszeit dar und werden auch als „große Sabbate“ bezeichnet.


IMBOLC: DAS HEIDNISCHE REINIGUNGSFEST

DATUM: Datum: 1. oder 2. Februar

ANLASS: Reinigung alter Energien

URSPRUNG
Imbolc ist das Fest des Lichtes und der Fruchtbarkeit; es steht für Reinheit und Unschuld und markiert das Wiedererwachen von Mutter Erde nach der Winterruhe.

Gefeiert wurde Imbolc traditionell zu der Zeit, in der das Klima nach dem kalten Winter milder wurde und die Mutterschafe, die bald darauf die Frühjahrslämmer gebaren, wieder Milch gaben.

Mit Kerzen- und Räucherritualen wurden Wohnstube und Ställe von negativen Schwingungen gereinigt und die Göttinen Kore, Artemis oder die im keltischen Heidentum verehrte Göttin Brigid (die Hüterin der heiligen Quelle und der heiligen Flamme) begrüßt.

OSTARA: TAG-UND-NACHT-GLEICHE & HEIDNISCHES OSTERFEST

DATUM: 21 & 22 März

ANLASS: Neue Lebenskraft

URSPRUNG
Das heidnische Ostarafest, von dem sich das christliche Ostern ableitet, markiert den Zeitpunkt der Tag-und-Nacht-Gleiche und damit den Frühjahrsanfang.

Es wird am 21. März gefeiert und ist der Göttin der Morgenröte geweiht. Die ihr zugeordneten Begleittiere – Hase und Marienkäfer – sind bis heute wichtige, frühlingshafte Symbolträger: Der Osterhase bringt die Eier, Marienkäfer stehen für Glück.

Ab dem 22. März werden die Tage wieder länger, die Natur erwacht aus der „Winterstarre“. Das Ostarafest steht daher auch symbolisch für den Neubeginn: Die Helligkeit des Frühjahrs siegt über das Dunkel der Winterzeit und erwecken die Pflanzen- als auch Tierwelt zu neuem Leben

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BELTANE: DER HEIDNISCHE SOMMERANFANG

DATUM: 1. Mai

ANLASS: Ausgelassenheit

URSPRUNG
Beltane oder auch Beltaine ist ein heidnisches Freudenfest, das zum heidnischen Sommeranfang in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert wird. „Beltaine“ bedeutet „leuchtendes Feuer“ und leitet sich vom Lichtgott Belenos (auch Bal oder Baldur) ab.

Es ist das Fest der Fruchtbarkeit und eines der vier Hauptfeste im heidnischen Jahreslauf, das auch als Hexen- oder Walpurgisnacht bekannt ist. Namensgeberin ist die Heilige Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter traditionell am 1. Mai gefeiert wurde.

Bis heute werden in vielen Gemeinden Maibäume als Symbol der Fruchtbarkeit aufgestellt und beim „Tanz in den Mai“ ausgelassen gefeiert, getanzt – und natürlich auch geflirtet!


LITHA: DAS HEIDNISCHE FEST ZUR SOMMERSONNENWENDE

DATUM: 21./ 22  Juni / Nicht zu vergessen den Johannistag am 24.06

ANLASS: Natur genießen

URSPRUNG
Litha, auch als Sommersonnenwende oder Midsommer bekannt, markiert als Fest Baldurs, des Feuergottes, den Höhepunkt der warmen Jahreszeit. Gefeiert wird der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres, denn die Sonne erreicht ihren Höchststand.

Noch heute werden zur Sommersonnenwende in vielen Orten große Feuer – sogenannten Johannesfeuer – entzündet. Sagen zufolge kommen in der kürzesten Nacht des Jahres die Götter auf die Erde. Die Feuer sollten ihnen den Weg weisen, sie begrüßen und ehren.

Nach der heidnischen Mythologie soll Wasser, das während Litha aus einer Quelle geschöpft wird, mit besonders viel Energie aufgeladen sein.

LAMMAS: DER HEIDNISCHE HERBSTBEGINN/ Kräuterweihfest Lammas, auch Lughnasad

DATUM: 1 /  2 August

ANLASS: Zeit der Ernte

URSPRUNG
Lammas, auch Lughnasad genannt, ist das erste der ursprünglich drei heidnischen Erntedankfeste.

Es ist Lugh, dem keltischen Gott des Lichts, gewidmet und wird auch zu Ehren der großen Erdenmutter gefeiert, die traditionell um eine reiche Ernte und zum Schutz vor Unwetter, Schädlinge oder andere Unglücke angebetet wurde.

Kräuterfrauen nutzten die Tage um Lammas zum Sammeln wichtiger Heilkräuter, denen zu dieser Zeit des Jahres eine besonders starke Wirkung zugesprochen wurde.





MABON: TAG-UND-NACHT-GLEICHE & HERBSTMONDFEST

DATUM: 21. / 22. September

ANLASS: Dankbarkeit

URSPRUNG
Mabon, auch Herbstmondfest genannt, ist das zweite, vorchristliche Erntedankfest. Es ehrt Ceres, die Erntegöttin und ist das Fest des Ausgleichs und der Harmonie.

An diesem heidnischen Fest sind Tag und Nacht genau gleich lang und auf der nördlichen Hemisphäre beginnt der Herbst.

Zu Mabon sind die Felder bereits abgeerntet, die Blätter der Bäume beginnen, sich langsam zu verfärben. Es ist die Zeit, um Mutter Erde für ihre Gaben zu danken.

Früher war es Brauch, zum symbolischen Dank auf den Feldern einige Ähren stehen zu lassen und sie mit bunten Bändern zu schmücken.


SAMHAIN: DAS HEIDNISCHE HALLOWEEN ein 5000 Jahre altes Fest

DATUM: 31. Oktober / 01.November

ANLASS: Gedenken & Rückzug

URSPRUNG

Samhain feierten die Menschen schon vor über 5000 Jahren. In Irland dauerte das Fest eine ganze Woche! Drei Tage vor Samhain fingen die Feierlichkeiten an und gingen noch drei Tage nach Samhain weiter. Samhain war auch der Beginn des neuen Jahres, so wie es die Hexen noch heute zelebrieren. Es ist der Beginn der dunklen Winterzeit.

Zu Samhain sind die Feuer entfacht. Die Menschen tanzen und feiern mit den lodernden Flammen. Das Feuer, so der uralte Glaube, schützt vor negativen Energien und bringt Licht und Wärme in die kalte Jahreszeit. Die alten Bräuche gingen nicht verloren, sie fanden ihre eigenen Wege um jede Zeit zu überdauern. Welche Namen die alten Feste heute auch tragen, ihren Ursprung haben sie zumeist im heidnischen Glauben. In den letzten Jahren besinnen sich die Menschen stärker denn je auf die alten Bräuche, so auch auf Samhain.

Die Nacht von Samhain symbolisiert den Übergang von dem Alten in das Neue. In dieser besonderen Nacht von Samhain sind die Tore zur Anderswelt weit geöffnet. In den Zwischenräumen von altem und neuem Leben ist alles möglich. Dort herrschen keine Gesetze und keine Regeln. Die Wesen der Anderswelt besuchen uns Menschen. Die Lebenden treten mit Hilfe von Trance, Rausch und Ekstase in die Welt der Toten. Alles steht Kopf.

Samhain wird – ebenso wie das US-amerikanische Halloween – in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert und geht auf ein vorchristliches Fest zu Ehren der Ahnen bzw. der Toten zurück.

In der christlichen Tradition wird es als Allerheiligen gefeiert. Dies- und Jenseits, hell und dunkel liegen in dieser Nacht nah beieinander.

Auch in der Natur spiegelt sich dieser natürliche Kreislauf des Lebens wider: Nachdem uns die Erde ihre Früchte geschenkt hat, ziehen sich Pflanzen und Tiere langsam zurück und begeben sich zur Ruhe.
Der Samhain ist dafür gedacht, sich auf den nahenden Winter einzustimmen. Schenke dir viel Aufmerksamkeit.

Horche in dich hinein und spüre, was dein Körper gerade braucht.

Wenn dir nahestehende Personen bereits verstorben sind, kannst du ihrer nun in Ruhe gedenken und ihnen für die gemeinsame Zeit danken.


YULE: DAS HEIDNISCHE WEIHNACHTEN ZUR WINTERSONNENWENDE

DATUM: 21. oder 22. Dezember

ANLASS: Hoffnung & Wiedergeburt

URSPRUNG
Das Julfest bzw. die Wintersonnenwende kennzeichnet die längste Nacht des Jahres. In der Julnacht wurde im heidnischen Glauben Baldur, der Lichtgott, wiedergeboren.

Yule läutet einen Neubeginn ein, der durch Kerzen symbolisiert wird. Nach langer Dunkelheit kommen Licht und Wärme zurück in die Welt, da die Tage wieder länger werden.

Das Pentagram

Wir ordnen das Pentagramm auch dem weiblichen Planeten Venus zu. Die Venus zieht im Laufe von acht Jahren ihre Umlaufbahn um die Sonne. Die dabei entstehende Form entspricht, von der Erde aus gesehen, einem Pentagramm.

In erster Linie ist das Pentagramm nichts weiter, als ein fünfzackiger Stern. Es ergibt sich aus den Diagonalen, welche in einem Pentagon, einem Fünfeck, gezogen werden. Der Begriff kommt aus dem Griechischen.

Pentagrammos (griechisch πεντάγραμμος) = mit fünf Linien

Ein Pentagramm hat also fünf Spitzen. Es wird mit einer Spitze nach oben oder einer Spitze nach unten dargestellt.



Das Zeichnen des Pentagramms unterliegt häufig strengen Regeln. Ob diese Sinn machen oder nicht, möge bitte ein Jeder selbst entscheiden.Das bannende Pentagramm wird im Uhrzeigersinn gezogen. Erde – Spirit / Äther – Feuer – Luft – Wasser – Erde.Die Spitzen des Symbols stellen die fünf Elemente dar.Wie der Name schon sagt, bannt diese Vorgehensweise. Das Unerwünschte wird ferngehalten. Es ist somit auch ein starker Schutz vor unerwünschten Energien und Wesen

Das Pentagramm ist ein häufig verwendetes Zeichen in der Welt der Magie. Wir finden es im Inneren eines Apfels, als Seestern oder auch an Gebäuden. Es wird als schützendes Amulett getragen und in Ritualen verwendet.

Vergessen wir nicht, ein Symbol erhält seine Kraft immer durch die Bedeutung, die wir ihm beimessen. So kommt es auch, dass ein und dasselbe Zeichen völlig unterschiedliche, ja teils auch eine komplett gegensätzliche Verwendung findet.

Welche Bedeutung das Symbol für dich persönlich einnimmt, solltest du ganz alleine herausfinden.

Für Da Vinci ließ sich im Pentagramm die Perfektion des Menschen darstellen.

In der Hermetik heißt es, dass Pentagramm symbolisiert den Mikrokosmos, also uns. Das Hexagran hingegen steht für das große Ganze, den Makrokosmos.


Bei weiteren Fragen oder bei Interresse für eine Teilnahme bei einem Ritual melde dich doch bei mir.